Zeiten + Zeichen Sonderausgabe

Hamstert Hoffnung!

Als laut über die Schließung der Schulen nachgedacht worden ist, wurde vielen erst das Ausmaß der Pandemie deutlich. Sofort strömten Menschenmassen in die Supermärkte und Drogerien und hamsterten Nudeln, Mehl und Toilettenpapier. Als Reaktion darauf verbreitete sich in den sozialen Medien ein Aufruf, den ich mit Ihnen teilen möchte: „Hamstert Hoffnung!“ Dieser Gedanke hat mich sofort überzeugt. Denn Quellen der Hoffnung sind im Gegensatz zum Supermarktregal unerschöpflich. Das kann zum Beispiel die Musik sein, ein Telefonat mit einem geliebten Menschen, das Lieblingsbuch, ein schönes Gedicht und auch der Glaube. Letztendlich ist es eine ganz einfache Rechnung. Je hoffnungsvoller ein Mensch ist, desto mehr Zuversicht und Optimismus strahlt diese Person aus und wird so einem Hoffnungsmoment für andere. Angefangen bei Jesus Christus, der Quelle aller Hoffnung auf ein Leben ohne Krankheit und Tod bei Gott, zieht sich Hoffnung durch die Geschichte der Christenheit. Dennoch kann diese Pandemie auch Situationen verursachen, die ganz hoffnungslos scheinen: Einsamkeit, Isolation, die Erkrankung eines Nahestehenden und damit verbunden Hoffen und Bangen. Ich wünsche allen, denen es so geht, hoffnungsvolle Wege aus diesem Tal der Trauer. Als wir keine Gottesdienste mehr feiern durften, haben wir nach Wegen gesucht, Ihnen in diesen unwirklichen Zeiten Hoffnung zu schenken. Zum Beispiel sind Ihnen vielleicht vor unserer Kirche die Kreidebotschaften auf den Wegen oder die Wimpel zwischen den Bäumen mit Worten aus der Bibel aufgefallen. Am Turm hängt ein Banner mit Gottes Verheißung „Fürchtet euch nicht“ und in der Nacht leuchtet dort der Weihnachtsstern. Viele Menschen haben das Angebot des stillen Gebets in der Immanuelkirche genutzt. Rund um Ostern gab es Online-Gottesdienste und ein Video vom Anzünden der Osterkerze. Es würde uns sehr glücklich machen, wenn wir einigen von Ihnen auf diese und andere Weise Hoffnung gegeben haben und es weiter tun.

Ich wünsche Ihnen – auch im Namen des Kirchenvorstands – alles Gute! Bleiben Sie gesund!
Ihr Pastor Matthias Freytag

Foto von Kreidetexten: Matthias Freytag

Cantate Domino!

Liebe Singende und liebe Musizierende,
mit Freude erfahre ich immer wieder, dass das Singen, das Spielen von Instrumenten und das Hören von Musik in dieser Zeit eine besondere Stütze des Alltags geworden ist. Auch wenn wir dieses nicht gemeinsam an einem Ort tun, verbinden sie uns doch durch das Lob Gottes. Diese Freude besonders in der Gemeinschaft erwarten wir mit Großer Hoffnung!
Ich wünsche Ihnen Mut und Freude weiter zu singen und zu musizieren.

„Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. Jauchzet dem HERRN, alle Welt, singet, rühmet und lobet! Lobet den HERRN mit Harfen, mit Harfen und mit Saitenspiel!  Mit Trompeten und Posaunen jauchzet vor dem HERRN, dem König!“ (Psalm 98 für den Sonntag Kantate, 10. Mai 2020)

Ihr Kreiskantor Zoltán Suhó-Wittenberg

Wir feiern wieder Gottesdienste in der Immanuelkirche

Vielleicht haben Sie in der Presse verfolgt, dass in der Immanuelkirche als einer der ersten Kirchen in der hannoverschen Landeskirche die Abstands- und Hygienevorgaben des Landes Niedersachsen für Gottesdienste umgesetzt worden sind. Darüber sind wir sehr glücklich, weil es uns ermöglicht, schon ab dem 17. Mai unter Auflagen Gottesdienste in unserer Kirche zu feiern. Dazu laden wir Sie herzlich ein und freuen uns darauf, mit Ihnen wieder Gottesdienstgemeinschaft zu erleben. Zum Schutz Ihrer und unserer Gesundheit befolgen wir zahlreiche Abstands- und Hygieneregeln. Darüber hinaus ist vor und in der Kirche zu jeder Zeit ein Abstand von 1,5 m zu anderen Personen zu halten. Außerdem ist es unbedingt erforderlich, dass alle Anwesenden während des ganzen Gottesdienstes einen Mundschutz tragen. Sollten Sie sich krank fühlen, bitten wir Sie, zu Hause zu bleiben.
Wir dürfen die Gottesdienste dank der Größe unserer Kirche mit bis zu 50 Personen feiern. Bisher liegen nur wenige wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber vor, ob durch das gemeinsame Singen eine Übertragung der Erreger wahrscheinlicher wird. Leider ist es uns daher noch nicht gestattet, im Gottesdienst zu singen. Wir haben zusammen mit Herrn Suhó-Wittenberg einen dennoch sehr stimmungsvollen Ablauf gestaltet. Bitte melden Sie sich telefonisch zum Gottesdienst an, unter 0511-8744644 am Montag von 17 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 9 bis 10 Uhr sowie unter 0511-8744640 am Donnerstag von 11 bis 12.30 Uhr. Parallel zu den Gottesdiensten in der Kirche bieten wir auch weiterhin an jedem Sonntag einen GottesdienstZuhause an. Den Ablauf finden Sie auf unserer Homepage und zum Abfotografieren in den Schaukästen. Wenn Sie uns jeweils bis Mittwoch Bescheid geben, senden wir Ihnen die Liturgie auch gerne per Post zu.

Foto von Kirchenbank: Jens Schulze

Gemeindegruppen und Newsletter

Die Gemeindegruppen und alle anderen Gemeindeveranstaltungen sind uns leider weiterhin nicht gestattet. Sobald sich daran etwas ändert, teilen wir Ihnen dies in der Zeitung, in unseren Schaukästen, auf der Homepage, im Instagram-Profil von Pastor Matthias Freytag (freymatz) sowie in unserem Newsletter mit. Den Newsletter erhalten Sie, wenn Sie mit Ihrem Handy oder Tablet den QR-Code scannen oder sich auf unserer Website anmelden. Dort finden Sie auch die vorherigen Ausgaben zum Nachlesen.

Die Alte Kapelle ist fertig

Die Sanierung der Alten Kapelle ist abgeschlossen und das Ergebnis ist überwältigend. Mit einem festlichen Kantatengottesdienst sollte die Kapelle an Pfingsten wiedereröffnet werden. Es war als ein Freudenfest für die ganze Kirchengemeinde geplant. Nun haben wir uns aufgrund der aktuellen Lage dazu entschlossen, die feierliche Wiedereröffnung auf unbestimmte Zeit zu verschieben, bis wir wieder ohne Einschränkungen Gottesdienste feiern können. Dennoch werden Sie in nächster Zeit die Möglichkeit haben, sich selbst ein Bild von der sanierten Kapelle zu machen. Die Kapelle wird an mehreren Terminen zum stillen Gebet geöffnet sein. Die Termine und Zeiten, die wir rechtzeitig veröffentlichen, entnehmen Sie bitte den Schaukästen, der Homepage und dem Newsletter.

Foto von Kapelle: Sabine Preuschoff

Erreichbarkeit

Pastor Freytag erreichen Sie weiterhin nur telefonisch unter 0511-8744644, verlässlich montags von 17 bis 18 Uhr und donnerstags von 9 bis 10 Uhr. Natürlich ist Pastor Freytag auch darüber hinaus für Sie da. Hinterlassen Sie ihm, außerhalb der genannten Zeiten, gegebenenfalls gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter und er ruft schnellstmöglich zurück. Das Gleiche gilt für das Gemeindebüro, das auch nur telefonisch dienstags von 8.30 bis 10 Uhr und donnerstags von 10 bis 11.30 Uhr unter 0511-8744640 erreichbar ist.

Benötigen Sie noch eine Mund-Nasen-Maske?

Wir verschenken selbstgenähte Behelfs-Mund-Nasen-Schutze. Bitte wenden Sie sich dafür an das Pfarramt unter 0511-8744644. Vielen Dank allen Näher*innen für die gespendeten Masken. Bisher haben wir dank Ihnen mehr als 320 Stück verteilten können (Stand: Anfang Mai).