Andacht vom 31. Oktober 2020

Losung

Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not.

Psalm 59,17

Lehrtext

Am Morgen, noch vor Tage, stand Jesus auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame Stätte und betete dort.

Markus 1,35

Aktuelle Woche

Kirchliche Woche

Sonntag, 25. Oktober 2020 bis Samstag, 31. Oktober 2020

Spruch

Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. (1. Korinther 3, 11)

Feiertag

19. Sonntag nach Trinitatis

Erklärung

Am 31. Oktober wird der Gedenktag der Reformation gefeiert. Er erinnert an die Veröffentlichung der 95 Thesen Martin Luthers zu Buße und Ablass im Jahre 1517. Damit war die Reformation eingeleitet. Martin Luthers biblisch begründete Einsicht war, dass Menschen von Gott geliebt und angenommen sind – allein aus Gnade (Röm 3,28), ohne dass sie dafür Bedingungen zu erfüllen oder Leistungen zu erbringen hätten. (VELKD)

Thema

Reformationsfest

Mt 10, 26b-33

26 Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird.

27 Was ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was euch gesagt wird in das Ohr, das verkündigt auf den Dächern.

28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; 
fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle. 29 Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. 30Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Haupt alle gezählt.
31Darum fürchtet euch nicht; ihr seid kostbarer als viele Sperlinge.

32 Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.

33 Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel.

Andacht der Woche

 

Landesbischof Ralf Meister schreibt zum Reformationstag:

Reformationstag mitten in der Corona-Krise: Gewohnheiten sind erschüttert, Ordnungen werden fraglich, Freiheiten sind ausgesetzt. Die Frage, was uns verbindet, stellen wir in neuer Intensität, wenn Nähe ein Gefahrengut ist. Zugleich hören wir den Aufruf zur Buße in der Ersten der 95 Thesen von Martin Luther in einem andern Klang.

Für die Reformation war entscheidend, in der Krise Hoffnung nicht nur in gegenwärtigen Erfahrungen zu suchen, sondern in den Ursprüngen des Glaubens, und seiner Auslegung in der Geschichte. Gewiss: In dieser Krise sind Verordnungen und Hygienebedingungen unverzichtbar. Tröstlich sind sie nicht. Mindestens so sehr brauchen wir deshalb die Liebe zum Nächsten.

“Nichts anderes soll er sich vornehmen“ schreibt Martin Luther, „als das, was den anderen nötig ist: Das ist ein wahrhaftiges Christenleben, und da geht der Glaube mit Lust und Liebe zu Werke.“ Unser Hoffnung wird Wirklichkeit, wenn wir beginnen für sie zu handeln, in Lust und Liebe.“

 

Weitere Gedanken zum tag finden Sie unter kirchenjahr-evangelisch.de

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Rot - Bild von Erich Grün

Rot als Farbe der Erde, des Feuers und des Blutes bestimmt die Sonntage des Heiligen Geistes (Pfingsten), der Kirche (z.B. Reformationsfest,(..) Konfirmation) und der Märtyrer (zB. Johannistag oder Peter und Paul)

Bild: Sammlung Erich Grün                  

© Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

 

Moment Mal

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Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe zum kurzen Innehalten im schnellen Lauf der Zeit - Autorin: Pastorin Anja Niehoff, Neuenwalde

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"Liebe und tue, was du willst". Richtig verstanden entsteht dadurch nicht Willkür, sondern eine Liebe, die den anderen im Blick hat. Die Morgenandacht von Georg Gremels.

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Wochenspüche in Gebärdensprache

Wochenlied

Nun freut euch, lieben Christen g'mein (EG 341) und Ist Gott für mich, so trete gleich alles wider mich (EG 351)